BRAVENTIS GmbH

Social Media intern betreuen oder auslagern? Ein ehrlicher Vergleich für den Mittelstand

Wer Social Media professionell aufbauen will, muss nicht nur die Kosten, sondern auch Expertise, Ausfallrisiko und Vertriebswirkung realistisch bewerten. Genau dort entscheidet sich, ob intern oder extern sinnvoller ist.

Früher oder später steht jedes wachsende Unternehmen vor der strategischen Entscheidung: Bauen wir für unsere Social-Media-Präsenz ein internes Team auf, oder beauftragen wir einen externen Partner? Beide Wege haben ihre Berechtigung. Doch in der Praxis erleben wir als BRAVENTIS GmbH häufig, dass Unternehmen die tatsächlichen Kosten und den benötigten Experten-Aufwand einer internen Lösung erheblich unterschätzen.

Ein professioneller Außenauftritt ist heute kein „Nebenbei-Projekt“ mehr, sondern ein zentraler Vertriebs- und Markenkanal. In diesem Beitrag beleuchten wir faktenbasiert die Vor- und Nachteile beider Modelle und zeigen, warum sich für viele Unternehmen ein strategischer Partner rechnet.

Die häufigsten Probleme – kennen Sie diese Situationen?

Bevor wir in den Vergleich einsteigen, lohnt es sich, die typischen Ausgangsprobleme klar zu benennen. Denn die Entscheidung „Inhouse oder Agentur“ wird oft erst dann getroffen, wenn der Leidensdruck groß genug ist.

Modell 1: Das Inhouse-Modell – die trügerische Kostenkontrolle

Die Idee klingt verlockend: Ein eigener Mitarbeiter kennt das Unternehmen am besten, sitzt direkt an der Quelle und kann schnell reagieren. Doch die Realität in vielen mittelständischen Betrieben sieht anders aus.

Die Herausforderung des Generalisten

Ein interner Social-Media-Manager muss heute ein echter Allrounder sein. Er soll strategisch planen, ansprechende Texte verfassen, hochwertiges Grafikdesign beherrschen, Performance-Marketing (bezahlte Werbeanzeigen) steuern, Videos produzieren und gleichzeitig die Community betreuen. Niemand kann all diese Disziplinen auf Experten-Niveau abdecken. Die Folge: Die Qualität leidet, die Marke wirkt beliebig, und der Mitarbeiter ist dauerhaft überlastet.

Die wahren Kosten eines internen Teams

Oft wird nur das Bruttogehalt betrachtet. Doch die Vollkostenrechnung zeigt ein deutlich anderes Bild [1].